Artikel in der Rubrik "Programm"

Apro­pos kafkaesk
[coffeeandtv; 7.03.12]

Da staunte Honke Ram­bow, Spre­cher des Bochu­mer Off-Theaters Rott­str 5 Thea­ter, nicht schlecht, als er heute die Lokal­aus­gabe der “West­deut­schen All­ge­mei­nen Zei­tung” auf­schlug! Ver­zei­hung, da ist mir der Ein­stieg jetzt doch eine Spur zu lokal­jour­na­lis­tisch gera­ten! Honke Ram­bow muss aber tat­säch­lich erstaunt gewe­sen sein, als er in der “WAZ” ein Kurzin­ter­view mit sich selbst las […]

Ein­log­gen, durch­le­sen, auskotzen
[coffeeandtv; 5.03.12]

Eines Tages”, die bunte Res­ter­ampe für wie­der­auf­be­rei­tete Bou­le­vard­ge­schich­ten bei “Spie­gel Online”, nimmt den Tod von Schau­spie­ler John Belu­shi heute vor 30 Jah­ren zum Anlass, das Thema “Tote Stars im Hotel” in aller unap­pe­tit­li­cher Tiefe aus­zu­leuch­ten. Neben einem dahin geschlu­der­ten Arti­kel zu Belus­his Dro­gen­lauf­bahn und deren Ende (“Der Tod im Hotel­zim­mer, sonst wahl­weise rebel­li­scher Höhe­punkt eines […]

Bruce Ban­ner kauft sich eine neue Hose, geht aber nicht mit mir essen
[coffeeandtv; 4.03.12]

Es ist Sams­tag­vor­mit­tag, eine halbe Auto­stunde außer­halb Man­hat­tans, an einem der ers­ten Tage, die sich mehr nach Früh­ling als nach Win­ter anfüh­len. Bruce Ban­ner stellt sein Auto etwas zu schwung­voll auf dem Park­platz einer Shop­ping Mall ab. Der renom­mierte Nukle­ar­phy­si­ker fliegt mor­gen zu einer Kon­fe­renz nach Kap­stadt und muss vor­her noch ein paar Ber­sor­gun­gen machen. […]

A noisy, use­l­ess piece of junk
[coffeeandtv; 3.03.12]

Ich bin mir nicht sicher, ob ich “Der Lorax” sehen wol­len würde, wenn er im Juli auch in Deutsch­land anläuft. Ich bin (wie wohl die meis­ten ande­ren Men­schen in Deutsch­land) ohne die Werke von Dr. Seuss auf­ge­wach­sen und habe des­halb keine Kind­heits­er­in­ne­run­gen, die ich mit einem Besuch des Films auf­fri­schen oder bedie­nen könnte. Außer­dem gehen […]

Ein Abend mit Soße
[coffeeandtv; 29.02.12]

Dafür, dass ich gele­gent­lich als “Medi­en­jour­na­list” bezeich­net werde, kon­su­miere ich ver­gleichs­weise wenig Medien: Ich habe kein Abon­ne­ment einer Tages­zei­tung oder Zeit­schrift, ich höre täg­lich etwa 20 Minu­ten Radio am Früh­stücks­tisch und sehe außer­halb von Fuß­ball­über­tra­gun­gen und “Wer wird Mil­lio­när?” eigent­lich kaum frei­wil­lig fern. Jetzt aber hatte ich außer­plan­mä­ßig einen beschäf­ti­gungs­freien Abend und weil etwaige Deadlines […]

Wun­de­rIn­nen gibt es immer wieder
[coffeeandtv; 28.02.12]

Pro­mo­ter wäre auch kein Job für mich: Die meiste Zeit muss man ver­su­chen, Bands, die nie­mand hören will, oder Pro­dukte, die nie­mand braucht, in der Presse zu plat­zie­ren — also: Leute ner­ven. Hat man durch einen glück­li­chen Zufall etwas im Port­fo­lio, um das sich die Jour­na­lis­ten prü­geln wür­den (den ange­sag­ten Pop­star, das neu­este Smart­phone, den […]

Bou­le­vard Of Brea­king News
[coffeeandtv; 23.02.12]

Ich brau­che irgend­ein Browser-Plugin, das ver­hin­dert, dass ich wei­ter­hin Mel­dun­gen aus dem “Panorama”-Ressort von “Spie­gel Online” lese. Mit Selbst­be­herr­schung ist es da lei­der nicht getan: Erst kli­cke ich doch wie­der auf die Links mit den schwach­sin­ni­gen Über­schrif­ten und dann kriege ich wie­der einen Wut­an­fall über den Mist, den die Seite da pro­du­ziert. Es ist ja […]

Das Amt
[coffeeandtv; 22.02.12]

Die aus­ge­klü­gelte deut­sche Büro­kra­tie ist sicher nur erfun­den wor­den, damit Kolum­nis­ten und Kaba­ret­tis­ten sich dar­über auf­re­gen und Leh­rer mit Adolf-Sauerland-Bärten und Leder­wes­ten “ja, genau” rufen kön­nen. Anders gesagt: Ich brauchte einen neuen Rei­se­pass. Im Mai geht’s nach Aser­baid­schan und der alte Pass ist im ver­gan­ge­nen Juli abge­lau­fen. Außer­dem brau­che ich einen Ort, wo ich meine […]

Liebe ist …
[coffeeandtv; 17.02.12]

… über die eigene Frau zu sagen, man habe sie “als eine über­zeu­gende Reprä­sen­tan­tin eines mensch­li­chen und eines moder­nen Deutsch­lands wahrgenommen”.

Liebe ist …
[coffeeandtv; 17.02.12]

… über die eigene Frau zu sagen, man habe sie “als eine über­zeu­gende Reprä­sen­tan­tin eines mensch­li­chen und eines moder­nen Deutsch­lands wahrgenommen”.